05.01.2026 06:47
FB: LKW Fahrer und Trucker - Statement
Toller Bericht bei: LKW Fahrer und Trucker
Ich persönlich stehe nicht vor einer Zukunftsfrage wie in folgendenText beschrieben, ich habe den Schlüssel bereits abgegeben. Trotzdem stehe ich mitten in der Realität und sehe was abgeht.
Jeden Tag höre ich von autonomen Lkw, von Nachwuchsprogrammen, von internationalen Fahrern die angeworben werden, die den Mangel ausgleichen sollen. Und ja – all das wird kommen. Irgendwann.
Aber ich frage mich jeden Tag aufs Neue: Reicht das rechtzeitig?
Denn während wir über die Zukunft diskutieren, fehlt es schon heute an Fahrern. Zehntausende. Und es werden mehr. Kollegen gehen altersbedingt, andere geben auf. Nicht, weil sie ihren Beruf nicht mehr lieben – sondern weil sie ihn sich schlicht nicht mehr leisten können.
Ich sehe und höre es bei den Selbstständigen, und ich sehe es bei in meinem Freundeskreis.
Ich persönlich stehe nicht vor einer Zukunftsfrage wie in folgendenText beschrieben, ich habe den Schlüssel bereits abgegeben. Trotzdem stehe ich mitten in der Realität und sehe was abgeht.
Jeden Tag höre ich von autonomen Lkw, von Nachwuchsprogrammen, von internationalen Fahrern die angeworben werden, die den Mangel ausgleichen sollen. Und ja – all das wird kommen. Irgendwann.
Aber ich frage mich jeden Tag aufs Neue: Reicht das rechtzeitig?
Denn während wir über die Zukunft diskutieren, fehlt es schon heute an Fahrern. Zehntausende. Und es werden mehr. Kollegen gehen altersbedingt, andere geben auf. Nicht, weil sie ihren Beruf nicht mehr lieben – sondern weil sie ihn sich schlicht nicht mehr leisten können.
Ich sehe und höre es bei den Selbstständigen, und ich sehe es bei in meinem Freundeskreis.
Fixkosten, die explodieren. Maut, die manchmal höher ist als der Erlös einer Fahrt. Diesel, der den letzten Rest auffrisst. Reparaturen, Versicherungen, Auflagen, Dokumentationspflichten – alles wird mehr, nur eines nicht: Planungssicherheit.
Man fährt, man arbeitet, man verzichtet.
Lange Tage, wenig Pausen, immer mit dem Gefühl, dass ein unvorhergesehener Schaden alles kippen kann. Am Ende des Monats bleibt oft nichts übrig. Kein Puffer. Keine Rücklage. Manchmal nicht einmal ein fairer Lohn für die eigene Arbeit.
Und trotzdem mache man weiter.
Weil man seinen Beruf liebt.
Man fährt, man arbeitet, man verzichtet.
Lange Tage, wenig Pausen, immer mit dem Gefühl, dass ein unvorhergesehener Schaden alles kippen kann. Am Ende des Monats bleibt oft nichts übrig. Kein Puffer. Keine Rücklage. Manchmal nicht einmal ein fairer Lohn für die eigene Arbeit.
Und trotzdem mache man weiter.
Weil man seinen Beruf liebt.
Weil man weiß, dass ohne uns nichts läuft.
Weil Versorgung kein abstrakter Begriff ist, sondern jeden Supermarkt, jede Baustelle, jedes Krankenhaus betrifft.
Gleichzeitig höre ich, dass autonome Lkw bald alles lösen sollen. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich: Diese Fahrzeuge werden zuerst dort fahren, wo alles einfach ist – auf Autobahnen, zwischen Logistikzentren, unter klaren Bedingungen.
Der eigentliche Mangel aber herrscht woanders.
Gleichzeitig höre ich, dass autonome Lkw bald alles lösen sollen. Aber wenn ich ehrlich bin, weiß ich: Diese Fahrzeuge werden zuerst dort fahren, wo alles einfach ist – auf Autobahnen, zwischen Logistikzentren, unter klaren Bedingungen.
Der eigentliche Mangel aber herrscht woanders.
In der Region.
In der Feinverteilung.
Im Baustellenverkehr.
In der täglichen Realität, die Erfahrung, Flexibilität und Verantwortung verlangt.
Ich sehe deshalb eine gefährliche Lücke vor uns.
Eine Zeit, in der Fahrer schneller verschwinden, als neue Lösungen greifen. Eine Phase, in der Versorgung nicht mehr selbstverständlich ist, sondern priorisiert werden muss.
Und genau darüber wird zu wenig gesprochen.
Die entscheidende Frage ist für mich nicht, wie schnell Technik marktreif wird.
Eine Zeit, in der Fahrer schneller verschwinden, als neue Lösungen greifen. Eine Phase, in der Versorgung nicht mehr selbstverständlich ist, sondern priorisiert werden muss.
Und genau darüber wird zu wenig gesprochen.
Die entscheidende Frage ist für mich nicht, wie schnell Technik marktreif wird.
Auch nicht, wie viele Ausbildungsplätze wir schaffen oder wie viele Fahrer wir aus dem Ausland holen können.
Die entscheidende Frage lautet:
Die entscheidende Frage lautet:
Wie sichern wir die Versorgung unseres Landes in der Übergangszeit?
Wie verhindern wir, dass zuerst die Selbstständigen und mit ihnen die Fahrer aufgeben – und dann die Versorgung reißt?
IIch wünsche mir endlich eine ehrliche Debatte.
IIch wünsche mir endlich eine ehrliche Debatte.
Ohne Beschönigung.
Ohne technologische Heilsversprechen.
Mit Respekt vor denen, die heute noch dafür sorgen, dass alles funktioniert.
Denn wenn wir jetzt nicht endlich genau hinschauen, könnte es bald zu spät sein.
In diesem Sinne #Keep_on_Truckin und immer genug Asphalt unter den Rädern und Allzeit gute Fahrt ?
Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/LkwFahrerUndTrucker
Denn wenn wir jetzt nicht endlich genau hinschauen, könnte es bald zu spät sein.
In diesem Sinne #Keep_on_Truckin und immer genug Asphalt unter den Rädern und Allzeit gute Fahrt ?
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